24. December 2009
Allen treuen Lesern und Freunden dieser Seite wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!
Ich muss aus arbeitstechnischen Gründen leider das Fest in der Schweiz verbringen und kann nicht mit meiner Familie feiern. Dafür werde ich aber am 30.12. für ein paar Tage in die Heimat aufbrechen um möglichst viele von Euch zu treffen und einen gebührenden Jahreswechsel zu feiern.
Kategorie: Allgemein | 4870 Kommentare | von Mellony
15. November 2009
Wie bereits im vergangenen Bericht angedeutet, führte mich es Ende September in den Urlaub! Zunächst kutschierte ich nach Thum, genoss dort einige Tage mit Freunden und Familie, um im Anschluss von Leipzig aus nach Portugal zu fliegen. Dort bezogen wir ein schönes Hotel an der Algarve, der Südküste des Staates am atlantischen Ozean im Westen der iberischen Halbinsel. In einem Mietwagen habe ich mit Melli die gesamte Algarve erkundet und wie waren von der Landschaft äußerst beeindruckt! Auffällig waren die vielen Engländer in dieser Gegend und dass man mit deutschen und englischen Sprachkenntnissen oft nicht sehr weit kam. Meine nicht erwähnenswerten portugiesischen Vokabeln halfen auch nicht viel weiter, aber trotzdem haben wir alle Ziele und Aufgaben erfolgreich meistern können.
Mit einem blauen Auge sind wir davon gekommen, als am letzten Tag mit dem Mietauto in dieses eingebrochen wurde und am Ende „nur“ etwas Bargeld entwendet wurde. Dank der Erfahrung und Besonnenheit von Melli haben wir den Rest in der näheren Umgebung des Tatortes wiedergefunden. DANKE DIR!
Neben einer anstrengenden, aber wunderschönen Tagestour nach Lissabon, ließen wir den Urlaub am wundervollen Strand von Praia da Rocha ausklingen.
Nur einen guten Tag hatte ich Aufenthalt im Erzgebirge, bevor es mich wieder zurück in die Schweiz verschlug. Gebräunt und gut erholt konnte ich hier neuen Herausforderungen entgegenschauen.
Keine drei Wochen hatte ich gearbeitet, bis meine Eltern für ein paar Tage anreisten, um die Schweiz noch weiter zu erkunden. Glücklicherweise konnte ich in dieser Zeit ein paar Tage frei nehmen, so dass wir doch einige schöne Ausflüge gemeinsam unternehmen konnten. Die Höhepunkte waren dabei der Besuch des Hauptstadt Bern und eine Bootstour über den Bodensee nach Meersburg.
Längst ist nun schon wieder die Zeit angebrochen, wo das Thurtal, wie die Region hier nach dem hier durchfließenden Fluss „Thur“ bezeichnet wird, einen Großteil des Tages mit dem Nebel kämpft und die Rübentransporter das Straßenbild prägen. Selbst beim alljährlichen Firmenfest am vergangen Wochenende haben wir schon gefeiert und demzufolge die Adventszeit schon fast vor der Tür steht. Da ich noch eine Woche Resturlaub habe und ich mir meine Arbeitszeit noch günstig einteilen kann, werde ich auch dieses Jahr wie traditionell zum 1. Advent in der Heimat erscheinen. Leider werde ich aber wohl erst am Samstag, den 28.11. anreisen, aber dafür bis nach dem 2. Advent in Sachsen bleiben. Ich hoffe in dieser Zeit viele von Euch treffen bzw. sehen zu können! Bis dahin und ein herzliches Glück auf aus der Schweiz!
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13. September 2009
Ende Juli machte ich erstmals seit Mai wieder einen Streifzug in die sächsische Heimat! Dort standen diverse Festlichkeiten an und ich konnte viele Freunde treffen! Am 1. August wurde nicht der schweizer Nationalfeiertag, sondern mein Geburtstag gebührend gefeiert! Selbst alte Studienkollegen hatten bis zu 400km auf sich genommen um dabei zu sein und uns endlich mal wieder in einer geselligen Runde zu treffen!
Ein weiterer Höhepunkt der schönen Tage war eine Zusammenkunft im Naturfreundehaus zu Grethen mit einer beeindruckenden aber kräftraubenden Paddeltour auf der Mulde in Grimma als Abschluss. Ein Dank nochmals an die super Organisation mit nur einem Kritikpunkt: eine rechtstreibendes Paddelboot, bei dem die Besetzung auf der rechten Seite des Schlauchbootes deutlich mehr beansprucht wurde und die linke Fraktion darüber nur lachen konnte! 
Nach einem Besuch im Dresdner Wolfsstützpunkt war eine großartige Zeit schnell vorüber und es ging zurück in die Schweiz!
Hier habe ich die Schaufel wieder in die Hand genommen um etwas Geld zu verdienen, wobei die Arbeit in letzter Zeit sehr organisert und geordnet ablaufen konnte. Ein großes Fest am letzten Sonntag des Augustes zur Verabschiedung einer beeindruckenden Persönlichkeit aus unserer Firma führte zu Kopfschmerzen am Montagmorgen im Geschäft. Am vergangenen Wochenende nutzte ich nochmals das schöne Wetter um meinen Geburtstag auch hier noch einmal nachzufeiern, wo wir einen gemütlichen Grillabend im Garten mit internationalen Gästen aus Portugal, Holland, Deutschland und der Slowakei genießen konnten!
Das unten zu sehende Wildscheinbier wurde aber nicht ausgeschenkt, obwohl es ja traditionell zu mir passt, aber leider geschmacklich nicht anzubieten ist!
Nun habe ich nur noch 4 Tage zu schufften bevor ich mich dann für fast drei Wochen wieder von hier verabschieden kann. Neben dem Aufenthalt im Erzgebirge, wo ich hoffentlich viele von Euch treffen werde, geht es dann noch für 10 Tage zur Erholung ans Meer!
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12. July 2009
Im Gegensatz zu den Sympathien der Schweizer gegenüber den Deutschen, sind ihre Meinungen über die Ansiedlungen der Wölfe viel positiver!

Nach einer repräsentativen Umfrage ist die Akzeptanz der Schweizer gegenüber dem Wolf deutlich gestiegen! Weniger Menschen fürchten sich und der Wolf ist jetzt sogar populärer als der Bär!
Schweizer mögen den Wolf
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23. June 2009
Der Sommer hat nun Einzug gehalten und praktisch habe ich das gesamte Frühjahr vergehen lassen, bis ich mich hier mal wieder zu Wort melde. Es waren drei schöne Monate mit zwei attraktiven Reisen, ein paar Gastbesuchen bei mir hier in der Schweiz und viel Arbeit, wo es allerdings im Moment sehr organisiert abläuft, zumindest im Vergleich zu vorherigen Erlebnissen.
Ende März konnte ich zwei Wochen Stundenkompensation genießen, wo ich zunächst per Zug über Zürich nach Innsbruck gefahren bin. Dort, in der österreichischen Alpenmetropole bzw. Hauptsstadt von Tirol angekommen und aus dem Zug mit Rucksack sowie Skiern ausgestiegen, stand auch schon Maxi mit ihrem Vater und dem Bernd am Bahnhof. Sofort ins Auto eingestiegen, ging die Fahrt weiter über dem Brenner nach Südtirol ins Städtchen Sexten. In der italienischen Ski- und Urlaubsregion durften wir ein paar herrliche Tage erleben, in denen wir viele Kilometer auf unseren Skieren zurücklegten. Eine aufregende Nachtrodelfahrt war ebenfalls ein berauschendes Erlebnis.

Nach vier unvergesslichen Tagen ging es dann für uns mit dem Auto in die erzgebirgische Heimat. Für mich waren es dort aber nur wenige Stunden bzw. ein kurze Nacht, bevor es anschließend per Zug nach Leipzig und dann weiter nach Berlin ging. Endlich hatte ich mal die Möglichkeit die deutsche Hauptstadt etwas kennen zu lernen. Im Stadtteil Marzahn, der größten Plattenbausiedlung Europas, wurde ich sehr gastfreundlich aufgenommen und konnte von dort aus meine Streifzüge durch die Metropole machen.
Schnell verging die angenehme Zeit und im Anschluss führte meine Reise raus aus der überwältigenden Großstadt wieder zurück ins beschauliche Erzgebirge, wo ich noch ein paar entspannte Tage in der Familie und unter Freunden erleben konnte. Meine Rückreise in die Schweiz musste ich dann spontan organisieren. Per günstiger Mitfahrgelegenheit vom Thumer Markt aus fuhr ich nach Nürnberg, von wo ich dann mit dem Flugzeug zurück nach Zürich flog. Beim Start der Maschine, welche bei einer reinen Flugzeit von 40 Minuten, auch noch fast eine ganze Stunde Verspätung hatte, bot sich ein beeindruckender Blick auf die nächtliche Stadt in Franken.
Am letzten Aprilwochenende kutschierte ich wieder in die sächsiche Heimat um an einer grandiosen Wolfsfete in Leipzig teilzunehmen. Im Anschluss sackte ich Ben in meine schwarze Waffe ein, der mit mir endlich mal in die Schweiz kam und damit erstmals helvetischen Boden betrat. Wir hatten ein paar schöne Tage hier und machten diverse Ausflüge in der Umgebung. Nichtsdestotrotz standen aber Aktionen in den Geschäften sowie die Beschaffung einer günstigen Spielekonsole im Mittelpunkt.
Nur zwei Wochen später kamen die nächsten Erzgebirger zu Besuch. Ich hatte die Ehre meiner Eltern, mit denen ich natürlich auch viel unternommen habe und u. a. sogar bis ins schöne Tessin gefahren bin.
Langsam wurden die Tage immer länger und die Sonnenstrahlen immer wärmer, doch trotzdem wollte ich ein paar freie Tage weiter im Süden erleben. Mit etwas organisatorischer Kunst und dem Angebot der Familie Bache, durfte ich an ein paar schönen Urlaubstagen am Mittelmeer teilnehmen. Am 11.06. brach ich bereits hier am Morgen um 6Uhr auf, um mit dem Zug über Zürich, Mailand und Genua nach San Remo zu fahren. Am dortigen Bahnhof aus dem Zug gestiegen, empfing mich bereits Resi und El mit offenen Armen. Wir gondelten zur Unterkunft inmitten der engen Gassen eines Dorfes an der Küste, von der wir einen atemberaubenden Blick auf die Ansiedlung und dem Meer hatten. Zwei Tage war ich mit an diesem Ort, wo es leckeres Eis zur Genüge gab. Am Samstag war dann der Aufbruch angesagt! Es wurde gepackt, die Mietwagen vollgestopft und nach einem Besuch eines beeindruckenden Künstlerdorfes in den Bergen von Ligurien, fuhren wir weiter über die Grenze von Italien nach Frankreich. Entlang der Küste, vorbei an Monaco, Nizza und Cannes, kamen wir schließlich in Plan de la Tour an. Hier hatten wir eine etwas kleinere Unterkunft, welche in dem Dorf in den Bergen ca. 15km von der Küste versteckt lag. Von der extremen Hitze waren wir schon etwas überrascht, aber trotzdem konnte ich mich noch zwei herrliche Tage vom Arbeitsalltag erholen.

Am vergangenen Dienstag musste ich dann aber meine Zelte im Süden Frankreichs wieder abbrechen. Die Familie Bache mit dem kleinen aufbrausenden Frischling ließ ich zurück, welche noch ein paar Tage verweilen konnten. Mit dem TGV ging es mit 300km/h über Toulon und Marseille nach Lyon. Von dort aus fuhr ich etwas verspätet mit dem Zug nach Genf zurück nach Zürich bzw. Frauenfeld, wo ich von meinem Mitbewohner abgeholt wurde. 2000km hatte ich nun zurückgelegt, aber diese hatten sich wahrlich gelohnt!
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17. March 2009
Zweieinhalb Monate ist das Jahr schon wieder alt und nun endlich gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir hier auf der Seite! Nach dem Weihnachtsfeste in der erzgebirgischen Haamit ging es noch vor dem Jahreswechsel ins Land der Eidgenossen zurück, wo zunächst das große Feiertagsgeschäft in der Firma bewältigt werden musste, bevor dann in einer kleinen Runde das neue Jahr eingeläutet wurde.
Nach der unvergesslichen Schlagerfete von Sigmaringen führte mein Weg Ende Januar wieder ins Erzgebirge, um dort ein großes Fest zu feiern und nebenbei im Altenberger Kohlgrund mit 100km/h mit dem Bob ins Tal zu rauschen. Einfach ein unvergessliches Erlebnis in einer einzigartigen Winterlandschaft!
Immer höher türmten sich die Schneemassen in den Alpen, was wir natürlich oft bei traumhaften Wetter nutzten, um die Skipisten unsicher zu machen. Da der Karneval auch hier fast unumgänglich ist, schlossen wir uns an und feierten ausgelassen bei der hier dazugehörenden Guggenmusik, eine stark rhythmisch unterlegte, auf ihre eigene, sehr spezifische Art „falsch“ gespielte Blasmusik.
In den vergangen drei Wochen stand für mich die Arbeit im Vordergrund, um ein neues Programmteil für die bessere Planung unserer Salat- und Gemüseprodukte zu integrieren bzw. damit zu arbeiten. Als Belohnung sowie Kompensation dafür werde ich aber jetzt eine lang ersehnte zweiwöchige Arbeitspause einlegen und etwas reisen. Vom nächsten Freitag, den 27.03. bis Dienstag, den 31.03. werde ich auch in Thum und Umgebung unterwegs sein. Dort hoffe ich auf ein zahlreiches Wiedersehen mit Euch!!!
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23. December 2008
Nachdem wir das große Weihnachtsgeschäft in der Firma gut bewältigt haben, ist nun auch für mich endlich Weihnachten angesagt! In den letzten Tagen haben sich die Bestellungen teils mehr als verdreifacht, wo wir allein in den letzten beiden Tagen über 65 Tonnen bzw. 250.000 Beutel Fertigsalate sowie Gemüse produziert und ausgeliefert haben.
Jetzt genieße auch ich ein paar Tage in der Heimat, wo ich bis zum 29.12. anzutreffen bin und hoffentlich viele von Euch treffen werde!
Allen treuen Lesern, Freunden des Wolfsrudels sowie Gästen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und eine guten Rutsch ins Jahr 2009!
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24. November 2008
Nachdem ich vom schönen Urlaub wieder hier zurück in die Schweiz gekommen war, begegneten mich auf den Strassen der näheren Umgebung ständig mit Rüben beladene Traktoren, welche stets zu überholen waren oder bei 10km/h hinterhergeschlichen werden musste. Dies ist kein Zufall, denn nur gut 2km Luftlinie von hier, liegt die Zuckerrübenfabrik Frauenfeld. Wie auch direkt an unserem Haus angrenzend, waren überall in der Region zahlreiche Felder mit Rüben bepflanzt.
Bis zur 8. Kampagnewoche vergangene Woche, wurden in Frauenfeld auf Strasse sowie Schiene fast 490.000 Tonnen Rüben angeliefert und verarbeitet. Mit einem durchschnittlichen Zuckergehalt von 17,3% wurde demnach eine sehr beachtliche Menge Zucker produziert.
Nun ist die Arbeit auf den Feldern langsam zur Ruhe gekommen, der Winter lässt sich immer öfter blicken, die Verkaufsmengen von unseren Fertigsalaten in der Firma steigen wieder saisonalbedingt stetig an und der 1. Advent steht vor der Tür.
Viel habe ich dieses Jahr gearbeitet und so gönne ich mir jetzt über den 1. Advent hinaus ein paar Tage in der Heimat. Ab kommenden Freitag bin ich im Erzgebirge anzutreffen und werde erst am 7.12. die Rückreise antreten. In diesen Tagen hoffe ich natürlich viele von Euch anzutreffen und eine schöne Zeit erleben zu können!
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28. October 2008
Nach sehr langer Zeit, d.h. seit unserer großen Reise in DownUnder, ging es für mich endlich mal wieder in einen lang ersehnten “richtigen” Urlaub. Am 22.09. starteten wir von Leipzig aus direkt nach Iraklion, der Hauptstadt der griechischen Insel Kreta.
Mit dem Bus ging es dann 80km westlich zu unserem Hotel in der Nähe von Rethymnon.
Anfangs erkundeten wir die nähere Umgebung zu Fuß und erholten uns am Strand vom Alltagsstress. Nachdem dann endlich der Benzinstreik beendet war und es an den Tankstellen wieder Honig für unsere ausgeliehene “gelbe Biene”, einen Chevrolet Matiz, gab, erforschten wir die äußerst abwechslungsreiche Insel.
Die Landschaft war durch große Gebirgsmassive geprägt, wo bis zu 2.456m hohe Berge in die Höhe ragten und hunderttausende Olivenbäume wuchsen. Da Kreta genau an der Grenze der eurasischen und afrikanischen Scholle liegt, fallen die Berge an der Südseite auch steil ins tiefe Meer ab, während sie im Norden als sanft abfallende Küstenebenen ins flache Meer auslaufen.
Nach exakt 1070km Fahrt mit unserem Mietwagen, hatten wir sehr viel von der beeindruckenden Landschaft gesehen und haben trotz der schlechten Beschilderung (bzw. oft nur auf griechisch dargestellt), immer wieder zurück zum Hotel gefunden. Danach ging es täglich pünktlich ans abendliche Buffet, wo wir unseren ungeheuerlichen Hunger stillen konnten. Der Gang auf die Toilette war allerdings stets mit ein paar Schwierigkeiten verbunden, da es verboten war, wegen Verstopfungsgefahr das Klopapier ins Klo zu entsorgen, aber somit auch die Gefahr von unangenehmen Düften im Raum bestand.

Die traumhaften Tage waren schnell vorbei und da unser Flugzeug extra 10 Minuten auf uns wartete, mussten wir zurück ins kalte Deutschland.
Nach zwei schönen Tagen im Erzgebirge, rief dann wieder die Arbeit in der Schweiz.
Es folgte eine recht ruhige und anschließend gekürzte Woche Woche im Geschäft, da unterdessen meine Eltern einen Trip zu mir unternahmen. Dabei erkundeten wir gemeinsam die Städte Konstanz und Bregenz am Bodensee, bevor wir dann noch einen einzigartigen Ausflug ins Berner Oberland machten und dort die eindrucksvolle Jungfrauregion mit der imposanten Eigernordwand bestaunen konnten.
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21. September 2008
Nach den schönen sowie erlebnisreichen Ferien Anfang August in der erzgebirgischen Heimat, konnte ich neben der etwas stressfreieren Arbeit im Geschäft auch den Spätsommer in der Schweiz etwas auskosten. So fuhren wir unter anderem mit der steilsten Zahnradbahn der Welt (bei einer Steigung von bis zu 45%) auf den 2132m hohen Pilatus bei Luzern in der Zentralschweiz und konnten traumhafte Blicke über die Alpen sowie dem Vierwaldstättersee genießen!
Am vorletzten Wochenende reiste Dachstein aus Prag an, um seine alte schweizer Wirkungsstätte, nach fast exakt einem Jahr, wieder zu besuchen. Ein leicht ungemütlicher Sonntag war das Ergebnis traditioneller Feierlichkeiten, nachdem wir am Samstag die Stadt Konstanz am Bodensee erkundeten und am Abend den Grill anwarfen.
Seit dem Mittwoch vor einer Woche trauert nun die ganze Fußballschweiz! Das Wetter passte sich gleich an, es regnete oft, wurde merklich kälter und in den Bergen fiel der erste Schnee! 56 Mal verloren die Luxemburger nacheinander, bevor sie am 10.09.2008 in Zürich die größte Blamage für die Schweiz aller Zeiten besorgten. Für den neuen schweizer Trainer Ottmar Hitzfeld war es eine seiner schlimmsten Niederlagen gegen den Fußballzwerg aus dem Großherzogtum, für den es gleichzeitig sein größter Sieg in seiner Fußballgeschichte war.
Nur der kurze Abstecher von Omawolf, Christfred und Schludi bei mir am vergangenen Donnerstag, wo wir die schwedischen Rockgiganten von “Siena Root” in Zürich erleben durften, hielt mich noch ein paar Stunden länger bei den Eidgenossen. Danach ging es für mich in einer Belchlawine heimwärts, um nun bald noch einen lang ersehnten Urlaub im Süden antreten zu dürfen.
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